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von Lutz Götze

Peru wirbt engagiert um Touristen und sie kommen in Scharen. Auch die sintflutartigen Regenfälle der vergangenen Wochen haben sie nicht abschrecken können. Einfallstor ist im Regelfall der internationale Flughafen Jorge Chávez in Lima, der freilich, obwohl erst vor wenigen Jahren fertiggestellt, bereits aus allen Nähten platzt.

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Von Lutz Götze

1502 ankerte die Karavelle des Christoph Kolumbus vor der karibischen Küste. Der Entdecker gab dem Land den Namen: Costa Rica, ›Reiche Küste‹ also. Fortan beuteten die Spanier das Land, wie anderswo, nach Belieben aus. 1821 wurde der Zwergstaat unabhängig. Blutige Fehden aber blieben an der Tagesordnung, zumal unter den ›cafetaleros‹, den reichen Kaffeebaronen. Der letzte Bürgerkrieg endete erst 1948.

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Abb.: Lorenz kerscher at English Wikipedia - Transferred from en.wikipedia to Commons., CC BY-SA 3.0, Link

von Ulrich Schödlbauer

Think globally, act locally – durchaus möglich, dass keine andere Parole das Denken so vieler Menschen in so kurzer Zeit verändert hat wie diese. Mit ihr kann sich sehen lassen, wer will. Das fasziniert die Menschen und erzeugt jene Überzeugungs- und Handlungsdichte, die kulturelle Steuerung auszeichnet. Was hierzulande als ›grün‹ gilt, vertraut vornehmlich auf die Durchsetzungskraft dieses Deutungsschemas. Dabei ist die Parole weit von aller Eindeutigkeit entfernt. Je nachdem, wer sich ihrer bedient, nimmt sie ganz unterschiedliche Färbungen und Bedeutungen an: Grundlage jeden Erfolgs, der von Dauer sein soll. Nicht ohne Grund lautet das nachgeschobene Zauberwort, das allen Widerstand bricht, ›Nachhaltigkeit‹, also Dauer...