von Peter Brandt
Die Geschichtswissenschaft (oder Historik) beschäftigt sich mit sämtlichen Aspekten der Geschichte von Menschen und Menschengruppen mit dem Ziel ständig erweiterter Erkenntnis. Selbstverständlich geht es dabei nicht nur um die Rekonstruktion des Faktischen, sondern auch um dessen Ursachen und Wirkungen, um Zusammenhänge, also um Strukturen und Prozesse. Den methodischen Kern mit dem Anspruch auf relative Objektivität bildet die Kritik (im Hinblick auf ihre Aussagefähigkeit) und Interpretation der zeitgenössischen Originalquellen nach den Regeln des Fachs. Quelle kann alles Überlieferte sein, vorwiegend aber nicht allein das Schriftgut jeder Art. Stets ist vom jeweiligen in der fachwissenschaftlichen Literatur abgebildeten Forschungsstand auszugehen, der durch die eigene Forschung erweitert, u.U. auch korrigiert wird. Welche Quellen herangezogen werden, hat natürlich maßgeblich mit der Themen- und Fragestellung zu tun.
Da die jeweilige Vergangenheit nie mehr total und zweifelsfrei zu rekonstruieren ist, die Quellen meist mehr als eine Deutung zulassen, kommt dem Abwägen und Argumentieren eine wesentliche Bedeutung zu. Die Historik ist somit auch, und u.U. vorrangig, eine Diskussionswissenschaft, die, entstanden als Geisteswissenschaft, sich heutzutage zugleich als historische Gesellschaftswissenschaft (übrigens auch als Bestandteil einer Anthropologie) begreift und auch von anderen Disziplinen analytische Konzepte und Begriffe übernimmt, die sie versucht, mit der historisch vorgegebenen Sprache und Begrifflichkeit in Einklang zu bringen. Mit den in der Öffentlichkeit eingeforderten „Lehren aus der Geschichte“ ist es nicht so einfach, denn welche „Lehren“ gezogen werden könnten, hängt auch vom weltanschaulich-politischen Standort ab; deshalb erwarten wir heute, dass der jeweilige Standort von den Autoren zumindest implizit mit reflektiert wird.
Herbert Ammon
Rolf Stolz: Notwende Deutschland. Zur Rettung des Landes und vor sich selbst, Uhingen (Gerhard Hess Verlag) 2025, 268 Seiten.
Wenn Bundeskanzler Merz unlängst in sehr allgemeinen Worten über den desolaten, allenthalben augenfälligen Anblick deutscher Städte spricht, schlägt ihm links-grüne Empörung entgegen. Vereint im Kampf gegen die AfD, sperrt sich die classe politica samt der deutschen Medienöffentlichkeit gegen die Erkenntnis der Konsequenzen der evidenten, statistisch belegten Fakten: Der fortschreitende Wirtschaft und Wohlstand gefährdende Analphabetismus hat maßgeblich mit dem Zustrom von Migranten aus dem islamisch-orientalischen Kulturkreis zu tun. Einher mit dem Bildungsnotstand geht der demographische Prozess, id est der - als »rechts« begrifflich verpönte - Bevölkerungsaustausch.
von Peter Brandt
Meine Damen und Herren,
Antifaschisten, Friedensfreunde, liebe Anwesende!
Ich danke für die Einladung, heute bei dieser Gedenkveranstaltung zu sprechen. Vor ziemlich genau 80 Jahren, am 2. September 1945, endete mit der formellen Kapitulation Japans auch in Asien der Zweite Weltkrieg, auch dort mit fürchterlichen Zerstörungen und Menschenopfern. Schätzungen der Gesamtverluste allein des chinesischen Volkes reichen von 20 bis zu 35 Millionen Toten. Die kriegsverbrecherischen Atombombeneinsätze gegen die Zivilbevölkerung von Hiroshima und Nagasaki knapp einen Monat zuvor dienten nicht allein der Beschleunigung des Kriegsendes unter Vermeidung weiterer amerikanischer Verluste – Japan scheint sogar schon vorher bereit gewesen zu sein aufzugeben -, es handelte sich auch und vorrangig um die Demonstration absoluter militärischer Überlegenheit der USA in der kommenden Epoche.
