...neulich im Einstein

las ich von einer kindlichen Initiative zum Umwelt- & Klimaschutz, letztlich zur ›Bewahrung der Schöpfung‹. Ein helles schwedisches Mädchen, der Teenager Greta Thunberg, stellt sich tagtäglich vor den Stockholmer Reichstag, um gegen ökologische Versäumnisse ihrer politischen Umwelt zu warnen. Das ist ihre selbstbewusste, freie und rechtsstaatlich gebotene Entscheidung. Das kam nicht von ungefähr, da wirkt skandinavisches Blaukreuzler-Erbe bis heute. Schon als sie zwölf war, entschloss sie sich – anders als Michel aus Lönneberga –, kein Fleisch mehr zu essen und niemals zu fliegen. Das bleibt natürlich immer die ganz persönliche Entscheidung jedes Einzelnen.

0
0
0
s2smodern

von Herbert Ammon

Zwar hängt alles mit allem zusammen, doch sollte man die Dinge auch nicht vermengen: Da gibt es in der politischen Agenda – außer Diesel und Feinstaub – obenan den von Industrie und Handwerk beklagten Fachkräftemangel, den unsere Regierung durch den Import von Fachleuten aus Drittländern beheben will, sprich: aus Ländern außerhalb der EU. Als Beleg für den Erfolg einer derart erweiterten Grenzöffnung dienen Statistiken, die erklären sollen, dass ein beachtlicher Prozentsatz der seit anno 2015 – nicht auch schon zuvor? – ›Schutzsuchenden‹ (ehedem Flüchtlinge, sodann Geflüchtete, jedenfalls Asylsuchende/bewerber) sich in beruflicher Ausbildung befänden und entsprechend bewährten.

0
0
0
s2smodern

von Lutz Götze

Der aktuelle provinziell-lächerliche Disput um den ›Digitalpakt‹ hat die Misere der deutschen Bildungslandschaft erneut verdeutlicht. Die Gegner des Paktes – die Ministerpräsidenten der Bundesländer – beharren auf ihrem Standpunkt, nämlich das ›Kooperationsverbot‹ – schon der Name ist in einer Demokratie absurd – in Bildungsfragen zwischen Bund und Ländern zu bewahren, und verschließen die Augen vor der Realität.

0
0
0
s2smodern