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Erster Stolperstein: Der Dialog über den Dritten Weg

von Gunter Weißgerber

Der Leipziger ›Aufruf der Sechs‹ sagte es klar und deutlich. Es ging nicht um die Abschaffung des Sozialismus. Der Weiterführung galt die Sorge,

(Wötzel, Pommert, Mayer, Lange, Masur, Zimmermann)

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Leipzig 9. bis 16. Oktober 1989

von Gunter Weißgerber

Die Vorgeschichte der Friedlichen Revolution ist vielfach und umfangreich beschrieben worden. Einem Leipziger Auslöser derselben wurde bisher zu wenig Beachtung geschenkt. Mit den Worten »Das sind keine Leute von uns!« wies Christian Führer die aufmüpfigen Oppositionellen am 29. August 1988 aus der Nikolaikirche – nicht ahnend, damit den endgültigen Treibsatz an die Erosion des SED-Staates, vor dem er seine Kirche schützen wollte, zu legen. Schon eine Woche vorher entzog Superintendent Magirius den oppositionellen Basisgruppen per Brief die eigenständige Gestaltung der Friedensgebete.

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von Peter Brandt

Wenn von den Protagonisten der sozialdemokratischen Deutschlandpolitik seit den 60er Jahren die Rede ist, wird Horst Ehmke meist nicht in der ersten Linie verortet. Hier soll auch nicht von seinem Beitrag zur operativen Ost- und Deutschlandpolitik gehandelt werden (der seinerseits durchaus der Würdigung wert wäre), sondern ich will Ehmkes Anteil an der konzeptionellen Begründung desjenigen entspannungspolitischen Ansatzes, der untrennbar insbesondere mit der ersten sozialliberalen Regierung verknüpft ist, und seine spezifischen grundsätzlichen Reflexionen zur »deutschen Frage« vor 1990 in den Blick nehmen.

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.