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...neulich im Einstein

 las ich von einer Sprachregelung, derzufolge man sich (parteipolitisch) geeinigt hätte, künftig von der DDR selig als von der zweiten Diktatur zu sprechen. Sofort zählte ich nach: stimmt! Auf den ersten Blick jedenfalls.

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...neulich im Einstein

 sah ich ein Foto aus Tiflis – auf einer Balustrade war der georgische Präsident mit seinen Kollegen aus Polen, der Tschechei und den baltischen Staaten zu sehen, wie sie am großgeorgischen Nationalstolz (an)teilnahmen. Waren die Gäste nicht aber vielleicht am falschen Ort?

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von Herbert Ammon

I.

Die Kritik der Religion sei »für Deutschland im wesentlichen beendigt, und die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik«, erklärte Karl Marx anno 1844 in seiner Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Als Protagonisten materialistischer Aufklärung waren sich Linke, ob nun Marxisten oder nicht, in puncto Religionskritik, in der Reduktion von Religion auf Projektion, allgemein in der Kritik ideologisch überhöhter Seinsbedürfnisse, immer einig. Von derlei Kritik war die kommunistische Utopie lange ausgenommen. Insofern sie, außer bei wenigen unerschütterlichen Gläubigen, ihren Glanz verloren hat, operieren inzwischen selbst einige Linke mit dem Begriff der politischen Religionen des 20. Jahrhunderts, auch wenn sie sich mit dem zugrundeliegenden Gnosis-Begriff des konservativen Denkers Eric Voegelin nicht anfreunden mögen. Die Postmoderne macht alles möglich.

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.