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von Gunter Weißgerber

Malu Dreyer, eine Spitzenpolitikerin mit Personenschutz, fordert vom Personenschutz der Bevölkerung – der Polizei – Zurückhaltung.

Malu Dreyer ist eine Sozialdemokratin neuer Prägung. Sie lässt die Bevölkerung im Stich und schlägt sich auf die Seite der neudeutschen Eventszene. Wörtlich sagte sie der Funke-Mediengruppe am 25. Juli 2020:

»Es ist wichtig, dass die Polizei in solchen Fällen präsent ist, und sie sollte den Weg der Deeskalation gehen. … Es geht ja vor allem um eine Gruppe von Menschen, die unzufrieden sind, weil sie wegen Corona nicht feiern können. Da hat sich Frust angestaut und auch Hass auf Behörden und die sogenannte Obrigkeit.«

Mehr an Verständnis für gewalttätige Randalierer geht nicht! Wer schützt die Bevölkerung vor solchen Spitzenpolitikerinnen?

1989 schüttelten wir in der DDR friedlich eine brutale Diktatur ab. Nicht eine Flasche flog, nicht ein Polizist wurde angegriffen.

Die Spezialdemokratin Dreyer versteht 2020 dagegen angeblichen Corona-Frust als Randale-Grund. Tiefer will sie ohnehin nicht in die Materie einsteigen. Sie müsste in dem Fall auf ›vor 2015 und nach 2015‹ eingehen. So ehrlich ist sie nicht.

Die Stuttgarter Nachrichten vom 23. Juli 2020 sind hier weiter und schreiben (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ausschreitungen-in-stuttgart-weitere-haftbefehle-nach-randale.3b58284b-24c9-4d9a-852a-d91b7f0e20e8.html):

»Immer mehr Beteiligte der Ausschreitungen in der Nacht zum 21. Juni bekommen jetzt die Konsequenzen zu spüren: Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen steigt. Stuttgart – Die Gefängniszellen füllen sich weiter. Nach der Randale in der Innenstadt in der Nacht zum 21. Juni haben die Ermittler inzwischen vier weitere junge Verdächtige im Alter zwischen 16 und 19 Jahren ausfindig gemacht. Der Älteste soll zu der Gruppe gehören, die am Schlossplatz einen Studenten angegriffen hatte. Gegen ihn wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. … . Ein 17-Jähriger soll eine Schaufensterscheibe und einen Streifenwagen mit massiver Gewalt zerstört haben. Er wurde bereits in der vergangenen Woche festgenommen. Ins Netz sind auch zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren gegangen, die sich an den Sachbeschädigungen beteiligt haben sollen. Dem Jüngeren wird außerdem vorgeworfen, mit einer Flasche auf Polizisten geworfen zu haben.«
 

Die Gefängniszellen füllen sich

»Alle vier Beschuldigte haben einen deutschen Pass«, sagt Polizeisprecherin Monika Ackermann. »Bei den Ermittlungen zu den familiären Verhältnissen ist bei dreien ein Migrationshintergrund hinterlegt. … Alle befinden sich in U-Haft. Damit erhöht sich die Zahl der Tatverdächtigen auf 49. Die zuständigen Richter haben 26 Haftbefehle erlassen, vorwiegend wegen Landfriedensbruchs. Acht sind gegen Auflagen auf freiem Fuß.«

Die alte Dame SPD darbt im sicherheitspolitischen Delirium. Oh SPD, was ist aus dir geworden?

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.