von Jobst Landgrebe
Der Filmemacher Robert Cibis ist ein verdienstvoller Mann. Während der Corona-Panik behielt er einen klaren Kopf und machte zahlreiche Filme und Interviews, um zu zeigen, dass die Massenangst unberechtigt und schädlich war, dass die Maßnahmen sinnlos waren und die Immunisierung gegen das Virus mit Hilfe von Nukleinsäuren keine gute Idee war. Das hat im viel Ärger, aber auch Respekt und Bewunderung eingebracht. Jedenfalls ist ihm irgendwann klar geworden, dass in unserem Gemeinwesen ein fundamentales Ungleichgewicht eingetreten ist. Er thematisiert diesen Sachzusammenhang nun in einer neuen Dokumentarfilmreihe über Angela Merkel. Der erste Teil der Reihe, die in mehreren Episoden Leben und Wirken der achten deutschen Bundeskanzlerin beleuchtet und analysiert, ist gerade erschienen. Der Film thematisiert die familiäre Herkunft und den frühen Werdegang Merkels, die in der DDR, bei deren Ende sie 35 Jahre alt war, mit zahlreichen Privilegien aufwuchs und als FDJ-Führungskraft ihre ersten politischen sowie berufliche Schritte machte. Zu Wort kommen Merkel-Biographen sowie Zeitzeugen wie Hans-Georg Maassen oder Vera Lengsfeld, die für und mit Merkel jahrelang gearbeitet haben. Handwerklich perfekt im nüchternen Dokumentarstil gemacht informiert der sehr sehenswerte Film zu ausgewählten Themen in Merkels Werdegang vor der Kanzlerschaft. Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.
Man kann den Film hier erwerben oder hier als Abonnent von Cibis Plattform streamen.
