Siebgeber/Garganelli: Giftige Zeiten

– Nehmen Sie Gift. Wir haben’s ja.
– Warum sollte ich? Wer sind Sie überhaupt?
Ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.
– Erkannt! Sie sind’s, der Dämon. Angenommen, ich folge Ihrem Rat: Was spränge dabei für mich heraus?
– Mitleid, Abscheu, Verachtung, Verehrung. Suchen Sie sich was Passendes aus. Dran glauben müssen die anderen.
– Und wer soll das glauben?
– Alle, die glauben, was man ihnen erzählt.
– Niemals! Lieber sterbe ich aufrecht.
– Dachte ich’s mir. Abschuss!

 

von Lucius Garganelli / Ulrich Siebgeber    

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Mag sein, das Volk ist eine irrationale Größe. Doch daraus auf die Rationalität der Eliten zu schließen wäre, sagen wir ... nicht in Ordnung.

Und doch, man geht wie auf Strickleitern durch Ihre Texte. Immer mit einem Anflug von Höhenangst. Das strengt ganz schön an.
Laska Freyh auf Twitter

Ulrich Siebgeber: Der Stand des Vergessens

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Sämtliche Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Urheber. Die frei verwendeten Motive stammen von Monika Estermann, Renate Solbach und Ulrich Schödlbauer.