Ammon Herbert

Herbert Ammon ist Historiker und politischer Publizist. Bis 2003 lehrte er als Dozent für Geschichte und Soziologie am Studienkolleg für ausländische Studierende der Freien Universität Berlin. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen deutsche und amerikanische Geschichte, Ideengeschichte sowie politische Philosophie.

Wikipedia-Eintrag

von Herbert Ammon

Zwar hängt alles mit allem zusammen, doch sollte man die Dinge auch nicht vermengen: Da gibt es in der politischen Agenda – außer Diesel und Feinstaub – obenan den von Industrie und Handwerk beklagten Fachkräftemangel, den unsere Regierung durch den Import von Fachleuten aus Drittländern beheben will, sprich: aus Ländern außerhalb der EU. Als Beleg für den Erfolg einer derart erweiterten Grenzöffnung dienen Statistiken, die erklären sollen, dass ein beachtlicher Prozentsatz der seit anno 2015 – nicht auch schon zuvor? – ›Schutzsuchenden‹ (ehedem Flüchtlinge, sodann Geflüchtete, jedenfalls Asylsuchende/bewerber) sich in beruflicher Ausbildung befänden und entsprechend bewährten.

Weiterlesen ... Fachkräftemangel und Volksbildung in Berlin

Die unpolitische Politikerin – eine Kritik des anhaltenden Merkelismus

von Herbert Ammon

Die jüngsten Auftritte der Kanzlerin Merkel – beispielsweise in Marrakesch am 10.12.2018 zur Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes - lassen den Schluss zu, dass sie ungeachtet ihres Rücktritts vom CDU-Parteivorsitz noch keineswegs am Ende ist. Auf den ersten Blick mag der Titel des Buches – angesprochen dürften sich vornehmlich die Gegner des Merkelismus fühlen – daher als voreilig, gar als Wunschdenken des Autors erscheinen. Bei der Lektüre des Buches, vollendet noch vor den Aufregungen um die Nachfolge an der Parteispitze, wird derlei Gedankenassoziation indes widerlegt. Im Gegenteil, eindrücklich belegt wird die These des Untertitels: In einer Gegenwart, in der die politische Wirklichkeit der in politischen Weihnachts- oder Neujahrsreden beschworene Harmonie der Welt und ihrer (westlichen) Werte entgegensteht, erweist sich die ihrem Wesen nach unpolitische ›Methode Merkel‹ als untauglich – und unverantwortlich.

Weiterlesen ... Ferdinand Knauß: Merkel am Ende. Warum die Methode Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt, München...

von Herbert Ammon

Das Gedenken an den 11. November 1918, an dem der Waffenstillstand im Walde von Compiègne das Gemetzel des Großen Krieges beendete und doch nur eine Zwischenkriegsphase einleitete, ist erneut Anlass zum Nachdenken über Europa. Die Nachricht, dass Europa sich wieder in einer Krise befindet, könnte man gelangweilt ad acta legen, wären da nicht so viele Zeichen, die ernstzunehmen sind:

Weiterlesen ... Europas rettender Ausweg aus der Krise: Neugründung im Theater

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  8. Douglas Murray: The Strange Death of Europe. Immigration, Identity, Islam, London – New York – (Bloomsbury) 2017, 343 Seiten
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  14. Amanda West Lewis: The Pact, Markham, Ontario – Brighton, Mass. (Red Deer Press) 2016, 352 Seiten.
  15. Kerop Bedoukian: The Urchin. An Armenian’s Escape, London (John Murray) 1978, 192 Seiten
  16. Freya Klier: Wir letzten Kinder Ostpreußens: Zeugen einer vergessenen Generation, Freiburg im Breisgau (Herder) 2014, 458 Seiten
  17. Geoffroy de Lagasnerie: Die Kunst der Revolte. Snowden, Assange, Manning, Berlin (Suhrkamp ) 2016, 140 Seiten
  18. Flüchtlingsströme - Einspruch gegen die leichthändige Behandlung eines schwierigen Themas
  19. Der Realist und Patriot Egon Bahr (1922-2015)
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